Wir landen gegen 14 Uhr in Hanoi und nehmen den Stadtbus der uns bis zum Rande der Altstadt bringt. Von dort fahren wir mit dem Taxi weiter. Das erste was ich wahrnehme ist die permanente Hupe im Strassenverkehr. Die geht wirklich pausenlos! Das Lustige dabei ist,Ā das es hier verschiedene Hupen gibt. So wird es nicht langweilig. Nach 3 Tagen Hanoi reagiert man auch nicht mehr darauf. Warum auch, die hupen einfach immer.

Verkehr in der kleinsten Gasse.
Am naechsten Tag erwartet mich erstmal ein Baguettebroetchen zum Fruehstuck. Ich bin begeistert. Obwohl ich mich schon gut an den Reis gewoehnt habe, da Toast und die anderen Sachen auf Dauer nicht so mein Fall sind. Danach lassen wir uns durch die Strassen treiben, denn auf demĀ „Buergersteig“ stehen in Reih und Glied die Mopeds geparkt ;-). Nach kurzer Zeit gelangen wir an den Hoan Kiem See und lernen dort Long kennen. Er hat 15 Jahre in Deutschland gelebt und spricht die Sprache besser als seine eigene sowie auch ein bisschen englisch. Er fuehrt uns zu einem Haus, in dem es seiner Meinung nach die beste vietnamesische Kueche gibt. Das Ambiente mag vielleicht einige abschrecken, wir finden es gut und das Essen ist wirklich sehr lecker. Long erklaert uns beim Essen noch ein paar vietnamesischeĀ Tischsitten. Uebrigens vermisst er unser deutsches Brot.

Der Schildkroetentempel auf dem Hoan-Kiem-See.

Am spaeten Nachmittag gehen wir noch ins Wasserpuppentheater und sitzen beide fuer 5 Euro in der 1. Klasse.



Das war schwer!
Am naechten Tag reisen dann auch Cathleen und Maggie an. BeimĀ gemeinsamen Fruehstueck gibt es erstmal viel zu erzaehlen. DanachĀ machen wir uns auf in die Mai Mai Street. Dort steht ein altes Haus das man besichtigen kann, danach gehen wir erstmal einen Kaffee trinken. Ups, denĀ habe ich ja noch gar nicht erwaehnt. Der ist hier naemlich sehr gewoehnungsbeduerftig! Man kann ihn trinken, wenn man ein grosses Glass heisses Wasser hinzugibt. Ansonsten gleicht er eher einer Suppe. Die Vietnamesen trinken Ihn auch gern mit Eigelb.


Zu guter Letzt laufen wir noch zum Literaturtempel. Auf dem Weg
dorthin treffen wir auf ein paar Jungs, die uns den Weg weisen und sich ueber ein Foto freuen.
So und jetzt muss ich Schluss machen. Maggie schlaeft sonst ein.
